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Das Neurophone

   1958, mit vierzehn Jahren, nahm Patrick Flanagan an einem weiteren Erfinder-Wettbewerb teil. Er erinnerte sich an einen Science-Fiction-Roman, den er einmal gelesen hatte, 'Ralph 124C 41+', in dem der Autor Hugo Gernsback detailliert eine hochtechnologisierte Zukunft beschrieb, die damals weit jenseits jeglicher Vorstellungskraft gewesen sein muss, heute aber größtenteils Realität geworden ist  (z. B. Faxgeräte, Bildtelefone etc.) Die Hauptfigur des Romans besitzt ein Ge

Video zu Neurophone und Intelligenzquotient

rät, das Patricks Aufmerksamkeit erregte: ein Hypnobioskop. Dieses (fiktive) Gerät übertrug über Elektroden Informationen direkt ins Gehirn des Benutzers, von gezielten Träumen über gewünschte Lerninhalte bis hin zu den neuesten Nachrichten des Tages. Patrick entschloss sich, das Hypnobioskop „nachzubauen“ und entwickelte das Neurophone.
  Jahre später erhielt er einen Brief von Hugo Gernsback, der Patrick dafür dankte, dass er sein Gerät Wirklichkeit hatte werden lassen.

   Es sollte noch mehr als 30 Jahre dauern, bis Martin Lenhardt an der Universität von Virginia herausfinden sollte, wie die Klangübertragung des Neurophone tatsächlich abläuft. Das Neurophone überträgt über auf die Haut aufgelegte Elektroden Schalwellen im Ultraschallbereich an das Gehirn. Ultraschall ist für Menschen nicht hörbar, während z. B. Wale und Delphine über Ultraschall miteinander kommunizieren.

   Tatsächlich besitzt aber auch der Mensch ein Ultraschallorgan: das Sacculus, eine kleine Drüse im Innenohr, die für unseren Gleichgewichtssinn zuständig ist.
Aus dem Sacculus führen Nervenverbindungen in verschiedene Gehirnbereiche, u. a. ins Langzeitgedächtnis. Patrick Flanagan entwickelte für das Neurophone ein Codierungssystem, das Klänge (z. B. Musik oder Sprache) verschlüsselt. Dieses verschlüsselte Signal wird in das Ultraschallsignal 'eingekoppelt' und auf diesem Trägersignal über das Sacculus ins Gehirn weitergeleitet. Dort werden die verschlüsselten Klangsignale decodiert und wieder als Klanginformationen verarbeitet. Patrick Flanagan entdeckte also ein zweites Hörsystem bei Menschen, sozusagen einen zusätzlichen, bislang von uns ungenutzten Sinn.

  Bei einem Vortrag hörte ein Reporter von dieser Möglichkeit; er bat Patrick, seine nach einer Erkrankung ertaubte Enkelin das Gerät testen zu lassen, und wirklich konnte das Mädchen mit dem Neurophone hören. Die Nachricht verbreitete sich schnell, und der junge Erfinder erschien landesweit auf über 300 Titelseiten.
 
   Das Neurophone zog wie der Detektor das Interesse der Regierung auf sich. Der Geheimdienst NSA verbot Patrick Flanagan mehrere Jahre lang, daran zu arbeiten oder auch nur darüber zu sprechen. Später war das Neurophone aber auch Teil eines Regierungsprojekts zur Mensch-Delphinkommunikation, bei der es Patrick Flanagan und den anderen Teammitgliedern tatsächlich gelang, mit Delphinen zu kommunizieren.

     Das Neurophone bietet in seiner Anwendung aber noch ganz andere Möglichkeiten.
  Patrick Flanagan berichtete kürzlich in einem Interview, dass er im Alter von 17 Jahren an der Entwicklung eines elektronischen IQ-Messgeräts (NEA) beteiligt war. Dabei stellten die Entwickler fest, dass das Neurophone bei einem Gebrauch von 15 - 30 Minuten die Gehirnhälften perfekt synchronisierte, was nach den NEA-Definitionen theoretisch einen 'unendlichen' Intelligenzquotienten anzeigen würde. Patrick Flanagan wurde ebenfalls mit dem NEA getestet. Man teilte ihm mit, sein IQ sei nicht zu erfassen, da die Skala des NEA bis 200 reichte, Patrick aber 'irgendwo darüber' liege. Er führt das auf den Gebrauch des Neurophone zurück, das er zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre regelmäßig und intensiv angewendet hatte. In einem
Interview sagte Patrick Flanagan: “Als ich mit 13 Jahren das Neurophone entwickelt habe, benutzte ich es vier Jahre lang bis zu meinem ersten Intelligenztest. Dieser zeigte, dass ich einen Intelligenzquotienten von über 200 hatte. Sie konnten meinen Intelligenzquotienten nicht erfassen, weil das maximale Testergebnis auf der Skala mit dem Wert von 200 festgelegt worden war. Der Grund, warum ich das sage liegt nicht  an meinem Ego, sondern weil ich daran glaube, dass das Neurophone hierfür verantwortlich ist. Und ich glaube, dass das Neurophone dieses bei Jedem bewirken kann.”

   Außerdem verschiebt das Neurophone unsere aktiven Gehirnwellenbereiche in entspanntere Frequenzbereiche. Während im (eher stressigen) Alltag bei uns die Betawellen dominieren, bewegt sich das Gehirn bei Anwendung des Neurophone in entspannteren Bereichen, bis hin zu tief entspannten Deltawellenbereichen. Dieser Zustand wird normalerweise nur im Tiefschlaf erreicht. Der Körper wird im Deltabereich sozusagen in einen sehr entspannten 'Heilungsmodus' versetzt, bei dem der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann.

  Darüber hinaus ist das Neurophone ein effektives Schnell-Lerngerät. Lerninhalte werden schneller und dauerhafter im Langzeitgedächtnis gespeichert. Und wie beim Hypnobioskop ist tatsächlich auch 'Lernen im Schlaf' möglich. Wenn z. B. Informationen von CDs oder Kassetten über das Neurophone übertragen werden, muss man die Inhalte nicht einmal hören, um sie aufzunehmen. Einer von Patrick Flanagans Mitarbeitern lernte durch mit dem Neurophone übertragene Lerninformationen ungarisch (er ist mit einer Ungarin verheiratet), während er nebenher ganz andere Dinge las oder sich entspannte.

   Seit Ende 2012 gibt es eine neue Neurophone-Version: das Neurophone NF3. Es enthält einen verbesserten Feedback-Mechanismus und ist klein und leicht wie das frühere Neurophone GRS, besitzt aber wie das Neurophone DSP eine externe Anschlussmöglichkeit.

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